Geschichte
Von den Anfängen ...
Héliomalt entstand anfangs der 1930er Jahre bei der Firma Siegfried in Zofingen. Ob es das Ergebnis einer gezielten Entwicklung eines Nährmittels war oder ob es sich um einen spontanen Einfall handelt, verliert sich im Dunkel der Geschichte. Ähnlich verhält es sich mit der Namensgebung «Helio». Wie auch immer: Der griechische Sonnengott Helios waltete künftig über dem Produkt. ... und er machte seine Sache gut! Die Sonne wird hierzulande als lebensspendende Quelle der Kraft empfunden.Héliomalt und HOCHDORF
Héliomalt und HOCHDORF verbinden mehr als die beiden Anfangsbuchstaben. Das Chemie- und Pharmaunternehmen Siegfried erkannte wohl bald, dass Héliomalt besser zu einem milchverarbeitenden Unternehmen passt. Seit 1933 wird Héliomalt von HOCHDORF vermarktet und seit ca. 1946 in Hochdorf hergestellt. Persönliche Beziehungen auf Geschäftsleitungsebene spielten schon damals eine grosse Rolle.Die ersten Héliomalt-Verkäufe
Héliomalt wurde 1934 auf der schweizerischen Kaukasus-Expedition mitgeführt, zusammen mit HOCHDORF-Kondensmilch. Im Angebot waren damals Karton-Dosen zu 500g, 250g, 100g und zeitweise sogar Tuben.Héliomalt wuchs mit dem Werbevolumen
Den ersten Werbeslogan «… Spass beiseite, aber Héliomalt gibt Kraft für 2» formulierten Leopold Hess aus Zürich und der Luzerner Grafiker Fritz Kaltenbach. Im Rahmen der Schweizerischen Landesausstellung in Luzern (1954) wurden zwei Elefanten aus dem Basler Zoo als Werbeträger eingesetzt und zogen für Héliomalt mit «… gibt Kraft für 2» durch die Stadt. Verantwortlich für die legendäre Aktion war der Basler Grafiker Celestino Piatti.1959 kam der eben aus New York zurückgekehrte Hanspaul Schellenberg erstmals nach Hochdorf. Mit seinen Ideen (u.a. das Verkaufsförderungs-Konzept mit Adventskalender oder Adventslaterne - mit 32 nachfolgenden Varianten) begann eine äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Absatz stieg sprunghaft an, das eher lokale Produkt wurde nun von Genf bis Kreuzlingen angeboten. Eine neue Fabrik mit einem automatischen Herstellprozess löste 1963 die frühere Manufaktur ab.
Héliomalt in den Medien
Bis 1965 dauerte die hohe Zeit der Printmedien mit Anzeigen und Plakaten. Der Héliomalt Elefant auf Plakatwänden in Bahnhöfen in den 1950er und 1960er Jahren sowie attraktive, ganzseitige Inserate in Publikumszeitschriften umwarben die Konsumenten. 1965 flimmerte der erste Werbespot über den TV-Bildschirm. Héliomalt war mit einer gezeichneten Comic-Serie von Anfang an dabei.Der gezeichnete Elefant von Piatti lebte noch rund 30 Jahre an einer Hausfassade am Kreuzstutz in Luzern. Aber auch seine Tage waren mit dem immer bedeutender werdenden Werbefernsehen gezählt.
Héliomalt und der Sport
Schon sehr früh erkannten Sportler den ernährungsphysiologischen Vorteil des leicht verdaulichen und sehr angenehm zu konsumierenden Héliomalt. Eine über 50jährige Präsenz von Héliomalt auf Sportplätzen begann. Schon 1936 stärkten sich Turner am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur oder Skifahrer seit 1940 am einst legendären Parsenn-Derby mit Héliomalt. Generationen von Schülern, Turnern, Schwingern, Ruderern, Bob- und Skifahrern, Leichtathleten und Militärsportlern an nationalen und internationalen Wettkämpfen folgten ihnen. Die blauen Héliomalt Stände gehörten Jahrzehnte lang zum vertrauten Bild an Sportanlässen.Die Héliomalt Verpackung
Sonne und Ähren gehören seit Beginn zu den Héliomalt Verpackungselementen. Sie drücken Gesundheit, Natürlichkeit, im heutigen Verständnis Wellness aus. Die graphische Umsetzung der Sonne und der Ähren folgten dem Zeitgeist, die Grundidee blieb.Ergänzend finden sich auf den Héliomalt Etiketten seit Ende der 1980er Jahre Tasse und Glas, welche auf den Heiss- und Kaltkonsum hinweisen. Gezeichnete oder fotografierte Konsumentinnen und Konsumenten ergänzten die Texte.